Die Ausgangslage

Anna (28) und Christian (31) Huber haben vor einem Jahr den Hof von Christians Eltern übernommen: ein traditionell geführter Mostviertler Rindermastbetrieb im Vollerwerb. Neben der Tierhaltung wird Ackerbau und Forstwirtschaft mit Brennholzvermarktung betrieben. In der Vorweihnachtszeit werden auch Christbäume regional verkauft. Ein am Rande des Hofgeländes gelegenes Ausnahmshäuschen wurde bereits zeitweise an Feriengäste vermietet – hier gibt es durchaus Potential in Richtung Urlaub am Bauernhof. (Schwieger-)Mutter Maria kann sich gut vorstellen sich im Bereich der Gästebetreuung zukünftig schwerpunktmäßig einzubringen. Von Senior-Chef Franz wird die Schnapsbrennerei mit Leidenschaft betrieben, ebenso wie die Jagd.

Für die Jungübernehmer Anna und Christian stellt sich die Frage, in welche Richtung die betriebliche Entwicklung schwerpunktmäßig gehen soll. Dabei mangelt es weder an Ausbildung noch an guten Ideen.

Altbewährtes neu denken

Anna und Christian führen derzeit noch das bewährte Schema der Eltern weiter und sehen gleichzeitig, dass Änderungen höchst notwendig sind: In der Urproduktion wird durch tendenziell steigende Betriebsmittelpreise bei zum Teil beträchtlich schwankenden beziehungsweise eher moderat steigenden Produktpreisen die Spanne sukzessive enger, eine Produktionserweiterung zur Fixkostenreduktion ist auf Grund der regionalen Gegebenheiten nur sehr eingeschränkt denkbar.

Philosophie trifft Bauernhof: Ein Paar auf Ideensuche

Vor diesem Hintergrund sind Anna und Christian voller Einfälle, was sie mit dem frisch übernommenen Hof umsetzen möchten. In den Ideen kommt sowohl das philosophische Sendungsbewusstsein Annas als auch der praktisch-kaufmännische Zugang Christians zum Ausdruck: Hofeigene Markenprodukte bis zu Adventmärkte mit Christbaumverkauf, vermehrte Öffnung des Hofes und der Hof-Philosophie zu den Konsumenten hin, Kooperationen mit anderen Höfen, innovative Produkteigenkreationen oder auch neue Wege im Ackerbau – alle möglichen Überlegungen und Wege kommen ihnen in den Sinn.

Gut beraten zum neuen Konzept

Das junge Paar sammelt Ideen und stellt sich die Frage, was für sie passen könnte. In dieser Situation wird Anna durch den vorliegenden Fachartikel in der Zeitung „Die Landwirtschaft“ auf das Angebot der Betriebsentwicklungsberatung mit dem Schwerpunkt des individuellen Empowerments und Potentialentfaltung am land- und forstwirtschaftlichen Betrieb aufmerksam. „Das ist genau das, was in unserer jetzigen Situation für mich, für uns sinnvoll und notwendig ist“, ist ihr beim Lesen des Artikels mit einem Mal klar.

Auch Christian weiß, dass in dieser Phase der persönlichen und betrieblichen Entwicklung eine extern unterstützte Selbstreflexion enorm wertvoll ist: Die eigenen Motive werden ebenso offenbar wie mögliche Schwachstellen am geplanten Weg zu den gewünschten Ergebnissen. Zudem werden Fähigkeiten und Potentiale – und auch notwendiges Loslassen – für sich selbst bewusst, die einem in dieser Klarheit selbst zuvor nicht erkennbar waren. Die Wahrscheinlichkeit eines langfristigen Erfolgs wird dadurch enorm erhöht.
 
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Wie ein Projekt-Fahrplan entsteht

Bei diesem Termin schildern Anna und Christian ihre Situation. Gemeinsam mit lk-projekt wird der Fahrplan festgelegt: Ausgegangen wird von der individuellen Ausgangssituation. Weiter geht es zur Darstellung der möglichen Umsetzungen. Diese werden mit den persönlichen Neigungen und Ressourcen gegen-gecheckt. Dadurch zeigen sich die realistisch durchführbaren Vorhaben samt deren durchzuführenden Umsetzungsschritten. Bei der Ausarbeitung kommen Werkzeuge aus dem Bereich der Persönlichkeitsentwicklung und des Projektmanagement gleichermaßen zum Einsatz. Das Ergebnis ist ein detaillierter Umsetzungs-Fahrplan.

Arbeitstreffen mit lk-projekt: Ablauf und Ergebnis

Nach drei bis vier Arbeitstreffen im Ausmaß von je einem guten halben Arbeitstag mit dazwischen gehaltenen zeitlichen Distanzen zur individuellen Nach- und dann auch wieder Vorbereitung ist nun Anna und Christian wesentlich klarer als zuvor:
  1. Was bis wann in welchem zeitlichen und Umsetzungs-Rahmen verwirklicht werden soll.
  2. Wer zunächst bei der Planung und später dann bei der Umsetzung welche Rolle innehat und innehaben wird.
  3. Mit welchen ungefähren Investitionssummen zu rechnen ist.
Mit diesem Wissen kann die Familie ihr Vorhaben nun gezielt zur Umsetzung bringen.

Die Quereinsteigerin

Anna ist selbst auf einem Hof aufgewachsen, hatte zunächst Philosophie studiert und ist aktuell als Lehrkraft Vollzeit berufstätig. Nachdem sie sich für ihren Mann und das Leben am Hof entschieden hatte, absolvierte sie berufsbegleitend die Ausbildung zur landwirtschaftlichen Facharbeiterin. Im Zuge der Ausbildung entwickelte sie Ideen in Richtung von Angeboten über die Urproduktion hinausgehend etwas Sinnstiftendes für andere Menschen zu schaffen.

Der Hofübernehmer

Christian war immer schon designierter Hofübernehmer. Nach Absolvierung seiner landwirtschaftlichen Ausbildung hat er zunächst bei verschiedenen Firmen im Landtechnik-Sektor gearbeitet. Bei den Schulungen und Weiterbildungen ging es sehr viel um Verkauf und Umgang mit Kunden – dies brachte das Verständnis für andere Perspektiven und Mentalitäten mit sich. Schrittweise hat er seine außerlandwirtschaftliche Tätigkeit in den letzten Jahren reduziert und sich mehr um den Hof angenommen.

Welche Fragen sollte man sich bei der Suche nach landwirtschaftlichen Alternativen stellen?

  • Welchen Weg wollen wir konkret einschlagen?
  • Einen oder auch mehrere? Gleichzeitig oder hintereinander?
  • Mit welcher Intensität – klein beginnen und vorsichtig wachsen – oder möglichst gleich in großem Stil loslegen?
  • Ist es wirklich das, was wir wollen? Passt es langfristig zu uns?
  • Was wenn wir (finanziell) scheitern? Wie verantworten wir dies im „Worst Case“ vor den Eltern - die alles sehr solide übergeben haben?
  • Haben wir genug Know-How? Trauen wir uns das wirklich zu?
  • Was werden die Nachbarn sagen, wenn plötzlich alles anders wird? Die Geschwister, die Eltern?
  • Was ist fachlich zu beachten?
  • Was ist wie und wann anzugehen? Was gilt es wann loszulassen?

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Bei Interesse an einer Betriebsentwicklung, wenden Sie sich an Josef Hainfellner T +43 5025942301 bzw. josef.hainfellner@lk-projekt.at

Betriebsentwicklungsunterstützung

Zusammengefasst stellt sich das Prozedere dieser Betriebsentwicklungsunterstützung wie folgt dar:
 
Ihre Situation:
Sie als Einzelperson, als Betriebsleiter oder auch als Betriebsleiter-Paar oder Gemeinschaft möchten neue betriebliche Wege gehen. Es gibt konkrete Ideen und eventuell auch Zweifel ob es gelingen wird.
 
Unsere Unterstützung:
Wir helfen Ihnen mit unserer Erfahrung und mit unserem Know-How. Dabei kommen Methoden aus dem Bereich der Persönlichkeitsentwicklung ebenso zum Einsatz wie konkretes Projektmanagement.
 
Das Ergebnis:
Sie gewinnen zusätzliche Klarheit über Ihre persönlichen Ziele und Nichtziele, Ihre Motive, Ihre Möglichkeiten und Grenzen und vor allem die nächsten konkreten Schritte hin zu Ihrem selbst definiertem Ziel.